Hallo,
mein Name ist Sascha — besser bekannt als Steineritter. 🍀🏴☠️
Was 2021 als kleine, verrückte Idee begann, ist heute zu etwas viel Größerem geworden.
Aus ein paar geschliffenen Steinen wurde eine Gemeinschaft voller Glück, Abenteuer und echter Erinnerungen.
Mittlerweile bin ich mit meinen Kunstwerken und Schatzgläsern weit über Schleswig-Holstein hinaus unterwegs. Viele Menschen schicken mir Bilder, erzählen ihre Geschichten oder berichten davon, wie ein kleiner Fund ihren Tag verändert hat. Genau das ist der Grund, warum ich bis heute weitermache.
Denn manchmal braucht es gar nicht viel, um jemandem ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern.
Wie alles begann:
2021 – Der Anfang
Vor einigen Jahren, während der Corona-Zeit, begann alles eigentlich durch Zufall.
Ich war damals mit einem guten Freund an der Ostsee unterwegs. Unser Plan war simpel: Bernstein suchen.
Am Ende des Tages hatte ich zwar keinen einzigen Bernstein gefunden — dafür aber einen 20-Liter-Eimer voller Steine.
Zwischen all den grauen Steinen lag ein Stück Faserkalk.
Jemand sagte zu mir:
„Den kannst du schleifen, der sieht poliert richtig gut aus.“
Also probierte ich es aus.
Gesagt, getan — und ich war sofort fasziniert.
Der Stein leuchtete plötzlich, zeigte Muster und wirkte komplett anders als vorher.
Nach meinem vierten geschliffenen Stein begann ich, diese kleinen Kunstwerke wieder draußen auszulegen — einfach dort, wo ich unterwegs war. Ohne Karte. Ohne Hinweise. Einfach nur der Stein.
Meine Idee dahinter war ganz simpel:
Wenn Familien Fossilien oder Mineralien sammeln gehen, greifen die Erwachsenen oft nach den grauen, „langweiligen“ Steinen.
Aber wenn ein Kind plötzlich einen Stein findet, der geschliffen ist und leuchtet, entsteht ein kleiner magischer Moment.
Und genau dieser Gedanke begleitet mich bis heute.
Der erste Schatz
Nach ungefähr zwanzig versteckten Steinen fragte mich ein damaliger Freund:
„Steht eigentlich irgendwo dein Name drauf?“
Meine Antwort war:
„Nö.“ 😆
Und genau da entstand die nächste Idee.
Ich nahm ein kleines Glas, legte einen geschliffenen Stein hinein und schrieb einen kleinen Zettel dazu:
– Was das für ein Stein ist
– Wer ihn versteckt hat
– Und warum ich das überhaupt mache
– Damit war der erste richtige „Steineritter-Schatz“ geboren.
Kurze Zeit später begann ich, meine Schatzkarten in der Facebook-Gruppe: „Fossilienfreunde und sonstige Strandfunde“ zu posten.
Die Idee wurde unglaublich schön angenommen. Immer mehr Menschen machten mit, gingen auf Schatzsuche oder versteckten sogar selbst kleine Dinge. Doch irgendwann verlor die Gruppe langsam das Interesse daran.
Also entschied ich mich, etwas Eigenes aufzubauen.
Und genau dort wurde der Steineritter geboren. 🏴☠️
Von kleinen Gläsern zu „Glück passiert“
Mit der Zeit wurden die Geschichten größer — und die Gläser auch.
Am Anfang benutzte ich einfache Einmachgläser. Doch irgendwann gingen mir die Gläser aus. Durch Zufall entdeckte ich bei Ebay Kleinanzeigen die ersten „Glück passiert“-Gläser.
Und ab diesem Moment wurden sie zum festen Teil meiner Schatzsuchen. Bis heute verstecke ich diese Gläser überall dort, wo Menschen vielleicht gerade etwas Glück gebrauchen können.
2024 – Die Entstehung der Crew
2024 musste ich in die Reha. Mir war sofort klar:
Die Schatzsuche darf nicht einfach aufhören. Also entstand ein Plan. Freunde von mir sagten:
„Wir helfen dir dabei.“
Und genau so begann die Crew. Während ich in der Reha war, übernahmen sie das Verstecken der Schätze für mich.
Aus Hilfe wurde Freundschaft. Und aus Freundschaft entstand die Steineritter-Crew.
Die ersten Mitglieder waren:
Nebelfalkin
Schillerlocke
Silberklaue
Und die Crew wuchs immer weiter. Später kamen dazu:
Thariel
Strandgeflüster
Küstentrio
Krabben-Krümel
Remmy
N3tBee
und viele weitere wundervolle Menschen die im Hintergrund mitwirken.
Heute ist die Crew mehr als nur ein paar Leute mit Schatzgläsern.
Wir machen:
Schatzsuchen
Kunstwerke
Fotos & Videos
Festivals
Benefizaktionen
Halloween-Projekte
Glücksmomente
und manchmal einfach nur Quatsch 😆
Aber immer mit einem Gedanken:
Dort, wo wir auftauchen, soll ein bisschen Glück zurückbleiben. 🍀
Was heute daraus geworden ist
Heute steht der Name Steineritter nicht mehr nur für Schatzsuchen.
Er steht für:
Zusammenhalt
Kreativität
Abenteuer
verrückte Ideen
echte Menschen
und eine Crew, die ständig weiter wächst
Egal ob auf Festivals, an der Ostsee, bei Events oder irgendwo mitten in Schleswig-Holstein:
Wir hinterlassen Spuren aus Glück, Erinnerungen und kleinen Geschichten.
Und das ist erst der Anfang. 🏴☠️🍀
